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Mitteilungen

« Die gescheiterten Dre… . Aktuelle Einträge .

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Absage der Demo vor der FLK am 21. Mai 2012

Samstag 19 Mai 2012 um 01:42 am

Liebe Mitstreiter,

wie wir heute erfahren haben, wird die nächste Sitzung der FLK am kommenden Montag am neuen Veranstaltungsort, dem Kongresszentrum des Flughafens stattfinden. Dieses liegt auf dem Gelände des Flughafens und ist am Tor ausdrücklich als Privatgelände ausgewiesen.

Wegen der Kürze der Zeit und der momentanen Turbulenzen um den BER sehe ich mich nicht in der Lage, eine Genehmigung der Flughafengesellschaft für eine Demonstration zu bekommen. Ohne diese würde ein Platzverweis oder sogar eine Anzeige wegen Hausfriedensbruches drohen.

Wir müssen daher leider die für Montag geplante Demonstration absagen. Eine Demonstration vor dem Tor oder an der Zufahrtsstraße wäre nicht effektiv.

Herzliche Grüße

Rainer Anders
Leiter AK-Aktion
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Die gescheiterten Drei – oder – auch die zweite Chance versemmelt!

Donnerstag 10 Mai 2012 um 02:22 am

„Angesichts der Probleme beim neuen Hauptstadtflughafen BBI rät Verkehrsminister Ramsauer von einer übereilten Eröffnung ab. Der Zeitplan sei "außerordentlich ambitioniert".

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat davor gewarnt, mögliche Verzögerungen beim Großflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) mit Provisorien wettzumachen. „Wir können uns keinen Pannenflughafen leisten“, sagte er dem Tagesspiegel. „Mit der Eröffnung muss der reibungslose Betrieb sichergestellt sein. Darauf wird die Bundesregierung sehr genau achten.“


Diese Worte stammen aus einem Gespräch von Bundesverkehrsminister Ramsauer mit dem Tagesspiegel:  „Ramsauer warnt vor Pannenflughafen

- Nein - nicht von heute! Dieses Gespräch wurde bereits am 5. Juni 2010 geführt! Klaus Wowereit, Matthias Platzeck und Rainer Schwarz müssen sich als Verantwortliche die Frage gefallen lassen, was sie in den vergangenen zwei Jahren unternommen haben, ein weiteres Scheitern zu vermeiden – wie sich jetzt zeigt, offensichtlich nicht genug!

Der Kommentar von Peter Tiede (PNN) bringt dies auf den Punkt: „Verantwortet wird der Skandal von Anfang bis zum Ende von der Politik.“ (BER-Skandal  - Der Willy-Brandt-Flughafen ist ein politischer Bruchpilot)

Vermutlich sehen wir zurzeit nur die Spitze des Eisberges hinsichtlich der Probleme und der zusätzlich entstehenden Kosten –  von folgenden Schadensersatzprozessen ganz abgesehen. Fatal, dass dieses Fiasko als Resultat chaotischer Planung um den BER die Steuerzahler erneut belasten wird.

Von Beginn an war der Focus auf die Wirtschaftlichkeit gerichtet – zumindest was den Schutz und die Entschädigung der Flughafen-Anwohner betraf. Diese sollten mit dem billigsten und mangelhaftesten Schallschutz abgespeist werden. Mit ohnmächtigem Zorn müssen diese nun dem Verpulvern von Summen im dreistelligen Millionenbereich zusehen, die ihnen bei den Schallschutzmaßnahmen vorenthalten wurden und die dazu beigetragen hätten, die Fluglärmbelastung einigermaßen erträglich zu halten.

Und diese Summe würde zudem noch ausreichen, für die Lichtenrader und Mahlower Bürger eine lärmarme Variante der Dresdner Bahn als Flughafenzubringer zu finanzieren.

Das ganze Fiasko um den BER begann mit der Standortwahl. Es wird vermutlich erst durch höchstrichterliche Rechtsprechung bezüglich aller anhängigen Klagen hinsichtlich Lärmschutz für die betroffenen Anwohner und hinsichtlich einer Begrenzung der Expansionsbestrebungen durch den Flughafenbetreiber ein Ende finden.

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Eilmeldung!!! * Flughafeneröffnung am 3. Juni geplatzt!!! * Eilmeldung!!!

Dienstag 08 Mai 2012 um 12:27 pm

Nach aktuellen Meldungen muss die Eröffnung des Flughafens Schönefeld (BER) verschoben werden.

Heute Sondersendung im RBB um 15:00 Uhr und 20:15 Uhr.


siehe auch Meldung im Tagesspiegel
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Stammtisch am 7. Mai 2012

Freitag 04 Mai 2012 um 11:51 am

Liebe Mitglieder und Freunde! 

Am Montag (7.5.) veranstalten wir wieder ab 19.00 Uhr unseren "Stammtisch" im Lichtenrader Hof, Alt Lichtenrade 78. Über eine rege Teilnahm freut sich die BI Lichtenrade / Mahlow-Nord gegen Fluglärm e.V.
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Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative Lichtenrade/Mahlow-Nord gegen Fluglärm e.V.

Mittwoch 25 April 2012 um 01:14 am

Lichtenrade, den 22. April 2012

Am 19. April 2012 fand im Gemeinschaftshaus Lichtenrade die 5. Mitgliederversammlung der „Bürgerinitiative Lichtenrade/Mahlow-Nord gegen Fluglärm e. V.“ statt. Vor knapp 100 Teilnehmern informierte der Sprecherrat über die wichtigsten Aktivitäten.

Bernd Röstel verwies auf den Erfolg, dass die Abflüge vom BER von der Nordbahn Richtung Westen ‚geradeaus‘ festgelegt wurden und Lichtenrade so vom schlimmsten Fluglärm verschont bleibt.  Die Flugroutenvorschläge vom 06. September 2010 drohten Lichtenrade stark zu verlärmen. Gemessen daran,  wurde viel erreicht. Röstel betonte : »Wir können und werden uns aber nicht auf dem Erreichten ausruhen, da die veröffentlichten Routen bereits in 12 Monaten einer weiteren Überprüfung unterzogen werden sollen.«

Zudem hat die Gemeinde Blankenfelde lt. U.Pohske eine Klage gegen die Flugrouten eingereicht mit dem Ziel, die Flugzeug entlang der L76 fliegen zu lassen. Dies würde zu einer massiven Verlärmung von Mahlow-Nord und Lichtenrade führen, über 12.000 Menschen zusätzlich würden lt. Umweltbundesamt (UBA) hiervon betroffen.

R. Anders berichtete über die Aktivitäten des Arbeitskreises Aktion. Er organisiert z.B. vor jeder Sitzung der Fluglärmkommission eine Kleindemonstration vor dem Sitzungsgebäude in Schönefeld; die nächste findet am 21. Mai 2012 statt.

N. Stock informierte über die Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung gegen Fluglärm, die maßgeblich auf politischer Ebene gegen Fluglärm kämpft und auch in diversen Fluglärmkommissionen bundesweit vertreten ist.

B. Grajeck-Dyhr berichtete von der Unterschriftenaktion, um eine Aufweichung des §29b Luftverkehrsgesetzes zu verhindern  und ein generelles Nachtflugverbot von 22-6 Uhr zu erreichen. Sie hat bisher über 15.000 Unterschriften gesammelt, die zusammen mit Vertretern mehrerer Bürgerinitiativen aus anderen Bundesländern und  weiteren 30.000 Unterschriften, dem Bundesverkehrsministerium pressewirksam übergeben wurden. Insgesamt wurden inzwischen 90.000 Unterschriften zusammengetragen und überreicht.

Bernd Röstel erklärte : »Unsere Arbeit gründet sich schwerpunktmäßig auf  Dialog. Wir suchen ständig das Gespräch mit den politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen, um unsere Betroffenheit darzustellen und für unsere Sichtweise zu werben.«  Das gilt z.B. auch für die geplante EU-Betriebsbeschränkungs-Verordnung, die Lärmschutzrechte und Nachtflugeinschränkungen in Frage stellt.

Die Versammlung endete mit der Feststellung des Sprecherrates: »Es gibt noch unendlich viel zu tun, aber wir bleiben dran. Bitte unterstützen Sie uns weiterhin.«

A.Sobel